Chicagooooo

4-Tage-Trip nach Chicago

Nun melde ich mich endlich mal wieder zu Wort. Vor drei Wochen bin ich morgens um 9 Uhr nach Chicago im Bundesstaat Illinois geflogen. Der Sonntag war mit ca. 18C und blauem Himmel der beste Tag, das musste genutzt werden…

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Der Searstower ist der groesste Nordamerikas mit 442 m (108 Etagen). Die Besonderheit dieses Wolkenkratzers liegt dabei in den Skydecks. Dort sind Plexiglaskammern ausserhalb des Gebaeudes angebracht, wenn man dort drinnen steht sieht man also 400 m in die Tiefe. Der erste Schritt ist dabei echt eine Ueberwindung…

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Uns wurde empfohlen, den Tower am spaeten Nachmittag kurz vor Sonnenuntergang zu besuchen. So konnte man die Stadt im Hellen, bei Einbruch der Daemmerung und bei kompletter Dunkelheit sehen. Dabei sind diese sehr geilen Bilder entstanden:

 

Die anderen drei Tage waren dann vom Wetter her leider nicht mehr so gut. Viel Regen und nur noch weniger als 10C. Aber auch dafuer hat Chicago einiges zu bieten. Tagsueber einen kostenlosen Zoo inmitten der Stadt

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oder viele Museen (Science, Art, Children…) und abends erwacht die Stadt des Blues und Jazz.

 

Eine sehr bekannte Duel-Piano-Bar nennt sich Howl in the Moon. Man wuenscht sich Lieder und diese werden direkt an verschiedenen Instrumenten gespielt. Sogar 99 Luftballons haben sie fuer die germans auf deutsch gesungen :-D

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Mal wieder ein Update…

Hey Leutz!

Leider komme ich nicht mehr allzuoft dazu, hier alle meine neuen Erlebnisse zu dokumentieren. Aber ich denke mal das wichtigste sind eh die Bilder und daher reduzier ich den Text einfach auf ein Minimum!

Wir waren am letzten Wochenende in Savannah um dort den St. Patricks Day zu feiern. Die ganze Stadt war in grün getaucht, so etwas habe ich noch nicht gesehen.

Los ging es am Samstag morgen um fünf Uhr, da die Parade um 10 Uhr los ging und nicht warten würde. Bei super Wetter haben wir dann den ganzen Tag mit vielen anderen Leuten feiern können.

Ich habe auch noch ein paar Videos von der Parade aufgenommen, die ich zusammenschneiden werde. Das kommt dannals nächstes hier rein!

Außerdem hatte ich an einem ruhigeren Wochenende zuvor einen der vielen Nationalparks im Norden Atlantas in den Bergen besucht. Zu Fuß gings den Berg hoch bis zum Ausgangspunkt des Wasserfalls. Von unten sah das ganze schon sehr beeindruckend aus, auch der Weg dorthin über die Holztreppe war sehenswert!

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1550 Miles (2500 km) Roadtrip to Miami

Florida Trip mit 1553 Meilen (2500 km)

Map

1. Tag Fahrt nach Daytona Beach
Wir sind am Freitag Abend um 10 Uhr in Atlanta (ca. 15°C) aufgebrochen um wenig Verkehr zu haben. Leider gab es sehr heftige Schauer und Unwetter auf dem Weg, wodurch die Fahrt auf der ersten Strecke erschwert wurde. Als wir dann aber in dem Sunshine State Florida ankamen, stiegen die Temperaturen und der Regen hörte auf. Um fünf Uhr morgens war die Fahrt beendet und wir standen mit dem Wagen am Daytone Beach. Bis zum Sunrise gegen 7 Uhr war noch kurz Zeit für ein Nickerchen nach der langen aber sicheren Fahrt dank Red-Bull.

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Daytona Beach liegt an der Atlantikküste und ist schon sehr touristisch geprägt. Eine Besonderheit: In einigen Bereichen fahren die Amis mit dem Auto bis auf den Strand, packen ihre USA Sitze und Handtücher direkt daneben aus und genießen die Sonne. Am schönsten ist es halt, wenn man mit dem Auto überall hinkommt und nicht weit gehen muss…

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Wenn man als Europäer woanders geparkt hat wird man, nur auf seinem Handtuch liegend, dann schon fast komisch angeschaut. Und besonders sollte man die schön engen Badehosen vermeiden, denn da sind die Leute hier echt prüde.  Man darf nicht zu viel zeigen und nackte planschende Kinder sieht man nirgends. Besonders schlimm ist es im sehr koservativen Georgia, in Florida sieht man es etwas lockerer. Wir sind am Nachmittag zu dem größten Leuchtturm Floridas gefahren.

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Da es den ganzen Tag Sonne satt bei mehr als  25°C gab sah ich abends entsprechend aus. Lichtschutzfaktor 50 reicht in den südlichnd Gebieten hier kaum aus, nun werde ich es mit 85 versuchen.

Abends ging es dann ins ca. 1.5 Stunden entfernte Orlando. Um Orlando herum sind extrem viele Toll Roads die man meist nehmen muss, will man durch das Zentrum fahren.
2. Tag Orlando:
Orlando ist bekannt für Disney World und Universal Studios. Allein dort kann man eine Woche spendieren, da es verschiedene Themenwelten gibt die man unmöglich an einem Tag erleben kann. Da die Tickets aber teuer sind ( mindestens 100$) und wir wenig Zeit hatten, haben wir eine Gator Farm besucht. Neben Fütterungsshows und Vorführungen konnte man den Park zu Fuß erkunden. Auf den Wegen wurde vor freilebenden Schlangen gewarnt, da sich die Gatorfarm inmitten von zwei Sumpfgebieten befindet. Darunter sind auch einige Giftschlangen wie die Diamandklapperschlange.

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Und auch meine alte Freundin die Kornnatter, die ich einige Jahre mein Haustier nennen durfte, lebt hier in Florida.

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Später sind wir dann in einen zentralen Park

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Am Nachmittag stand der Besuch der Florida Mall und die Suche nach den besten Doughnuts auf dem Programm. Und da sind wir definitiv bei Krispy Kream fündig geworden. Die Dinger sind unfassbar geil!

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3. Tag Fahrt nach Miami:
Miami muss man einfach mal gesehen haben. Wir waren günstig in einem Hostel (Mehrbettzimmer) untergebracht. Für zwei Nächte war das kein Problem und für das Geld auch voll in Ordnung. Direkt am Southbeach bei knapp 30° in der 12th Street war man mitten im Geschehen. Der bekannte Oceansdrive ist abends sehr schön beleuchtet und die Cocktails sehr groß (2 for 30$).

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Der Strand ist perfekt und auf jedenfall eine Reise Wert! Die verwöhnten Leute aus dem Süden finden das Wasser im Februar meist noch zu kalt. Wenn man allerdings aus dem kühlen Deutschland kommt und die Nordsee kennt, dann ist das hier egal zu welcher Jahreszeit deutlich wärmer. Miami ist eigentlich das ganze Jahr über sehr warm, immer zwischen 70 und 90 °F (20-30°C).

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Die “Skyline” macht echt einen guten Eindruck und die Häuser sind verdammt hoch!

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In Miami hört man immer wieder deutsch, zudem sind viele Franzosen und Italiener da. Vorbei an der Arena der Miami Heat ging es zum Bubba Gump Shrimp Restaurant… aber nur für ein Foto denn ich bin nicht so der Meerestierfan ;-)

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Auch der H&M muss in Miami natürlich einen draufsetzen und eine riesen Videowand hinter den Kassen präsentieren :-)

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4. Tag Miami Boat Cruise
Miami ist die Stadt der Reichen! Aus diesem Grund muss man eine  Bootsfahrt gemacht haben, um die ganzen Villen am Meer zu sehen. Wir sahen die Häuser von Puff Daddy, Leonardo di Caprio, George Clooney, Will Smith, Madonna, etc.
Hier mal ein kurzer Auszug aus den edlen Anwesen:

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5. Tag Fahrt nach Atlanta über Jacksonville
Jacksonville hatten wir bei der Hinfahrt ausgelassen weil nachts eh nicht viel zu sehen war. Da die Strecken über die Golfküste anscheinend deutlich länger sind, sind wir denselben Weg am Atlantik entlang wieder zurück gefahren. Insgesamt waren es 10,5 Stunden Fahrt bis nach Atlanta zurück, Jacksonville lag schön auf der Hälfte und hat sich daher zum kurzen Entspannen am Strand angeboten.

Die Zeit rennt…

Hallo ihr Lieben :-)

Ich melde mich mal wieder aus dem heute sehr verregneten Atlanta. So viel hat es hier schon lange nicht mehr gegebenen, ich scheine dem Land kein Glück zu bringen.

In dieser Woche habe ich nicht viel neues erlebt da sich mittlerweile der Alltag gut abzeichnet. Ich versuche mich 3-4 mal in der Woche im Gym um die Ecke auszupowern, gehe joggen oder spiele wie heute morgen Fußball. Anders kann man es wohl mit dem Essen hier nicht aufnehmen!

Das Praktikum macht aber echt Spaß und mittlerweile sind alle Sachen geklärt. Ich habe nun meinen Arbeits-Laptop bekommen und habe Zugriff auf die internen Dokumente. Und nächste Woche sollte dann auch die erste Zahlung kommen, dann muss man nicht mehr die Liebsten in der Heimat anpumpen ;-)

Mein Betreuer war diese Woche auf Dienstreise in München weshalb ich nicht allzu viel zu tun hatte. Aber das wird morgen denke ich wieder anders. Die Projekte, an denen ich nun mitwirke sind auf jedenfall sehr spannend und auch gut mit dem Studium zu verbinden. Dafür macht man das also alles!

Eigentlich alle Kollegen sind sehr nett und hilfsbereit. Insgesamt ist es ein sehr gemischter Haufen, einige Inder, Deutsche, Südamerikaner… Aber zum Glück wird dort nur englisch gesprochen und so lernt man einiges. Wenn man sonst den meisten Kontakt mit anderen deutschen Interns oder Trainees hat, wird die Sprache nämlich weniger gefördert.

Gestern Abend war ich dann noch im Kino im Film Warm Bodies. Ich weiß nicht wann der in Deutschland anläuft, aber das Datum müsst ihr euch nicht unbedingt merken ;-) Ein sehr spezieller Film aber ab und an ganz witzig. Die Kinos sind auf jedenfall anders als gedacht: Die Amis wollen natürlich an jedem Ort zumindest die Möglichkeit haben, essen zu können. Also kann man sich alles an seinen Platz bestellen und seinen “Massagesessel” anschließend nach hinten fahren um den Film vollends zu genießen.

Mir fällt gerade ein, dass ich in der ersten Woche noch einige Fotos vom Einkauf gemacht habe… Die Milch kauft man hier üblicherweise im Kanister mit 1 Gal (3,78l). Ich trinke viel davon und daher ist es kein Problem. Und Donuts mussten natürlich auch schon probiert werden!

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Jan.

 

 

Basketball

Diese Woche war dann mein erstes Sporterlebnis hier in Atlanta. Es war das Spiel zwischen den Atlanta Hawks und Phoenix Suns. Was für eine knappe Kiste, aber immerhin gewonnen :-)

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Während der Time-Outs und der Halbzeiten wurde für Unterhaltung gesorgt. Es gab die berüchtigte Kiss Cam,…

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….Dance Battle, Cheerleader und kleine Präsente die an Fallschirmen vom Himmel runterflogen:

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Schließlich waren zum Schluss alle sehr glücklich mit dem knappen Sieg ;-)

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Atlanta bei Nacht und Martin Luther King Jr. Memorial

Ich hinke etwas hinterher da die Woche sehr voll war (Vollgepackt mit tollen Sachen die das Leben schöner machen, hinein ins Weekendfeeling :-) )

Letzten Samstag waren wir abends im 72. Stock des Westin Towers. Allein die Fahrt hoch im verglasten Fahrstuhl war kaum zu toppen! Und anschließend sind dann tolle Bilder entstanden, zuerst sieht man hier den geschlängelten Highway:

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Und Sonntag waren wir dann im Martin Luther King Jr. Memorial. Das waren mehr oder minder einige Ausstellungen, verstreut in mehreren Gebäuden und noch sein Geburtshaus sowie die Grabstätte.

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Abends sind dann noch beste Fotobedingungen im Piedmont Park gewesen.

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Anschließend stand allerdings noch ein ÜPunkt auf dem Programm… Obwohl wir mittags schon dicke Burger gegessen haben, war dieser Besuch unausweichlich:

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Man muss halt nur bedenken, dass jedes Stück ca. 700 Kalorien mit sich bringt. Keiner hat sein Stück geschafft, wie auch :-D

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Mit einem letzten “gechillten” Gruß der Hauskatze gebe ich dann wieder zurück nach Deutschland.

Bis morgen, dann gehts weiter!

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World of Coca Cola, olympischer Park und CNN

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Am Samstag waren wir in der World of Coca Cola. Der Erfinder John Pemberton hat hier in Atlanta gelebt, weshalb das Headquarter noch heute in der Stadt ist. Los ging es in einem sehr schön aufgemachten Raum:

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Das Museum führt einen durch die geschichtliche Entwicklung der Marke und versucht zu beschreiben, was eine Cola eigentlich zu einer Cola macht!

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Natürlich wird auch in jedem zweiten Satz das geheime Rezept erwähnt, das angeblich gut bewacht in einem Tresor liegt.

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Gerade aus der ersten Ausstellung herausgekommen stand vor mir der sehr charmante Cola-Bär, der ein Foto mit mir schießen wollte. Den Wunsch konnte ich ihm natürlich nicht abschlagen. ;-)

Ich hatte meine Position schon fast eingenommen, als er den Fotografen suchte….

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Aber dann hats geklappt, Kinnlade runter und KLICK.

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Weiter ging es, vorbei an einem Cola Wohnzimmer…

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… hin zu dem besten (und letzten) des ganzen Museums: Der Verkostungsraum. Hier konnte man alle verschiedenen Sorten der Marke, unterteilt nach Kontinenten, probieren. Manche Geschmäcker waren schon echt freakig!

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Danach sind wir in Richtung CNN Gebäude gegangen und passierten den Olympic Parc

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In Atlante fanden die olympischen Sommerspiele 1996 statt. Damals hat Deutschland übrigens 65 Medallien geholt und lag damit vor China auf Platz drei… Wie sich die Zeiten ändern :-)

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CNN ist ein amerikanischer Fernsehsender mit Sitz in Atlanta.

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Das Gebäude ist phänomenal aufgemacht und einfach nur gigantisch. Es folgte eine ca. 50 minütige Führung durch die Räume incl. einer Vorstellung der genutzten Techniken wie Blue- bzw. Greenscreen oder dem Teleprompter. Zudem sind wir an dem news Anchorman vorbeimarschiert, der gerade live auf Sendung war. Very nice!

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Jeder der dort arbeiter hat mindestens 4-6 Bildschirme an seinem Platz stehen. Wieso auch nicht :-)

Nun wirds schon wieder spät, morgen abend gehts mit den restlichen Bildern des Wochenendes weiter. Ich sage nur lecker Kuuuuchen!

 

North Georgia Premium Outlets

Und weiter gehts! Gestern (am Sonntag) war ich im North Georgia Premium Outlets. Da die Abteilung bei Siemens Marketing und Development umfasst, sind die meisten ziemlich fein angezogen. Ich wollte mich daher noch etwas mit Hemden einkleiden und bin bei super Wetter mit dem Auto losgefahren:

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Dort angekommen musste ich voller Entsetzen feststellen, dass viele Kinder anscheinend eine derbe Kaufsucht aufweisen und daher besser angeleint werden müssen.

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Aber nunja, kommen wir zu den wichtigen Dingen ;-)

Es gibt dort über 100 Geschäfte. Viele sind bekannt und auch in Deuschland vertreten.

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Und das ist dabei rumgekommen :-)

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Stone Mountain

Gestern haben wir den Stone Mountain besucht. Er liegt ca. 40 km von meinem Wohnort weg und ist 514m ü. NN. hoch. Den Aufstieg kann man mit einer Gondel entspannt nehmen oder, wie der sportliche deutsche, zu Fuß den Berg hochkrackseln :-) Das Wandern ist schließlich des Müllers Lust! Von oben hatte man dann auch eine super Sicht und das war jede Mühe Wert!

Da es nun schon wieder zu spät geworden ist lasse ich euch mit den Bildern allein. Ich muss morgen schließlich entspannt bei Siemens antanzen und einen guten Job erledigen. Hopefully!

Bis morgen :-)

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Das Praktikum beginnt…

Nun an meinem dritten Tag lasse ich mal wieder von mir hören :-)

Am Dienstag morgen ging es um 8 Uhr los, wobei ich zur Arbeit ca. 20 Minuten fahre. Auf dem Weg dahin liegt eine Grundschule, an der man zu gewissen Zeiten auf die Bremse treten muss. Dann sind auch die ganzen gelben Schulbusse unterwegs, die den Verkehr doch etwas aufhalten. Jedes mal, wenn der Bus hält und Schüler ein- oder aussteigen, müssen alle Autos auf beiden Seiten stoppen. Fährt man doch und wird erwischt gibt es heftige Strafen, da kennen die Leute hier keinen Spaß!

Der erste Tag bei Siemens war insgesamt etwas verplant. Keiner wusste genau wo ich hin soll und in welcher Abteilung ich arbeiten werde. Daher bin ich dann den ganzen Tag an der Seite einer Entwicklungsingenieurin gewesen, was hieß, acht Stunden in zwei verschiedenen Meetings zu sitzen… War äußerst lang, aber dennoch informativ und daher interessant.

Mittlerweile hat sich das Chaos etwas gelichtet und ich komme an immer mehr Informationen. Ich habe zwei nette Projektmanager aus der Entwicklung kennengelernt, an deren Seite ich arbeiten werde. Der eine ist eher im Bereich Energietechnik (Leistungselektronik) unterwegs und der andere in der Automatisierungstechnik (Autonomes Fahren, Robotik). Beides wären spannende Themen die ich hoffentlich in den “nur” 4,5 Monaten bewerkstelligen kann. Dummerweise wird es aber noch etwas dauern, da ich noch nicht richtig im System gelistet bin und deshalb über noch keinen eigenen Computer verfüge. Hoffentlich wird das in der nächsten Woche erledigt werden…. Bei 900 Mitarbeitern im Haus ist diese Dauer aber vll. auch verständlich, da viele Bereiche Hand in Hand arbeiten müssen (Development, HR, IT,…)

Da die richtige Arbeit  noch auf sich warten lässt habe ich mich diese Tage also in das grundegende Thema “Mobile Mining Solutions” eingearbeit. Da es sehr speziell ist hatte ich keinerlei Vorkenntnisse über dieses Einsatzgebiet. Es geht grundlegend um den Bergbau, also den Abbau von Gestein zur Gewinnung von beispielsweise Kohle, Kupfer oder auch Uran. Da super viel Volumen und auch Gewicht transportiert werden muss, werden große Maschinen benötigt. Dies können zum Beispiel sog. “Shovels” sein:

Und dort ist natürlich super viel Elektronik drin, die es zu optimieren gilt. Da aber bestimmt die Hälfte der Leser hier keine Elektrotechniker(nerds) sind, will ich euch nicht mit unnötigen Details langweilen. ;-)

Daher wünsche ich eine gute Nacht, ihr schlaft hoffentlich schon längst bei 03:42 deutscher Zeit. Morgen früh könnte es spannend werden, denn es hat heute den ganzen Tag geregnet und über Nacht sollen es weniger als 30°F werden. Die meisten haben ja nur Sommerreifen auf den Autos….